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Die 360° Projektmethodik

Effizientes Projektmanagement erfordert heute weit mehr als Termin- und Budgetpläne zu erstellen und zu pflegen. Es gilt Zusammenhänge von hoher Komplexität und Dynamik abzubilden. Inhaltliche Vorgaben müssen kommuniziert werden. Ebenso sollte der Projektfortschritt verfolg- und bewertbar sein, Prozesswissen (Ablaufmodelle, Checklisten, Verfahrensanweisungen etc.) sollte nicht nur auf dem Papier oder in einem Managementinformationssystem, sondern direkt in der Arbeitsumgebung verfügbar sein, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachbereichen, Standorten oder sogar Unternehmen muss unterstützt werden etc. Kurz gesagt: Alle relevanten Produkt-, Projekt- und Prozessinformationen sollten zentral zur Verfügung stehen. Ein hoher Anspruch – mit Project Office ist all dies möglich.

360° projektmanagement

Besonders in der Produktentwicklung und bei der Planung und Implementierung komplexer Infrastrukturen ist die Verbindung der Projekt-, Prozess- und Produktperspektive mit der 360° Rundumsicht von Project Office von entscheidendem Vorteil. Vor allem die Entwicklung innovativer Produkte erfordert eine enge Abstimmung zwischen Fachbereichen, Standorten oder sogar Unternehmen. Um hier zielsicher zusammenzuarbeiten und die Übersicht zu behalten, benötigen Projektteams ein solides Fundament. Das Konzept des 360° Projektmanagements bietet genau das: Es unterstützt die Planung, Steuerung und Kontrolle – und insbesondere die eigentliche Projektarbeit. Die Prozesslogik stützt sich dabei auf Arbeitsergebnisse und ermöglicht so systematisches, qualitatives Controlling. Eine solche Plattform für Manager und Ingenieure wird für viele Unternehmen unabdingbar, um die zunehmende Produkt- und Prozesskomplexität zu beherrschen.

360° – und was dahinter steckt

Project Office bildet den komplexen Produkt- und Produktmanagementprozess in drei Perspektiven ab. Dabei sind Integration und Zusammenarbeit zentrale Aspekte der 360° Methodik:

Eine Sichtweise ist die Abbildung des Projekts in der Perspektive der Aufgaben- und Organisationstruktur. Hier stehen die Arbeitsorganisation und die zu liefernden Ergebnisse im Mittelpunkt. Statt der Devise „Einige managen, viele werden gemanaged“, sieht der 360°-Ansatz das Controlling, den Projektleiter und das Projektteam als gleichermaßen unterstützenswert.

Die zweite Perspektive ist die direkte Sicht auf die physische Repräsentation des Produkts, z. B. auf Komponenten in Form sich je nach Reifegrad verändernder Stücklisten. Für die systematische Qualitätssicherung ist die Integration der Arbeitsgegenstände und ihres Entstehungsprozesses in den Projektablauf unabdingbar.

Die dritte Perspektive fokussiert die Prozessebene. Hier wird exakt festgehalten, was wann bearbeitet und geliefert werden muss. Über die statische Zeit- und Kostenbetrachtung hinaus rückt die systematische Betrachtung der Ziele und damit der Qualität der Ergebnisse und Teilergebnisse in den Mittelpunkt. 360ansatz.jpg