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Infrastrukturmanagement

Eigner und Betreiber von komplexen Anlagen, Versorgungsnetzen und anderen Infrastrukturen stehen vor der Herausforderung, die Produktivität ihrer Anlagegüter kontinuierlich zu verbessern und die Gesamtkosten für Anschaffung, Betrieb und Unterhalt zu minimieren. Das erfordert nicht nur eine effiziente Planung und Durchführung der Wartungs- und Reparaturarbeiten, sondern auch der Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen, die im Laufe des Lebenszyklus anstehen.

Komplexe Anlagen und Infrastrukturen dokumentieren und verwalten

Anlagegüter haben sehr lange Lebenszyklen, während deren sie kontinuierlich weiterentwickelt und verändert werden. Beim Lifecycle Management müssen deshalb neben den klassischen MRO-Prozessen auch die Planung, Ausführung, Freigabe und Dokumentation von Änderungen über die Lebensdauer berücksichtigt werden. Dafür sind transaktionale IT-Systeme zur Instandhaltungsplanung (ERP; MRO etc.) nicht ausgelegt, weshalb mehr und mehr Unternehmen sich für den Einsatz dedizierter Product Lifecycle Management (PLM) Lösungen entscheiden.

Kompetenz im Produkt- und CAD-Datenmanagement

PLM-Systeme wie CIM DATABASE sind für die Anforderungen des Infrastrukturmanagements prädestiniert, da sie von Hause aus über Funktionen für das CAD-Daten- und Dokumentenmanagement verfügen und dank entsprechender Konfigurations-Management-Funktionen auch die Historie der Anlage oder Infrastruktur abbilden. Sie sind außerdem von Haus aus als zentrale Informationsplattform für die Abwicklung laufender Projekte und als digitales Archiv ausgelegt. Dank elektronischer Workflows, Projektmanagement-Funktionen und Werkzeugen für die Kollaboration bieten sie zudem eine bessere Unterstützung der Engineering-Prozesse als andere IT-Systeme.

Funktionen im Überblick

Zu den zentralen Funktionen des CIM DATABASE Infrastrukturmanagements gehören unter anderem:

  • Projektmanagement mit der Möglichkeit, Projektziele zu definieren und Ergebnisse zu überwachen;
  • CAD-Daten- und Dokumentenmanagement mit leistungsfähigen Integrationen zu den gängigen Autorensystemen;
  • Strukturverwaltung und Konfigurationsmanagement, um unterschiedliche, zeitlich gültige Zustände abzubilden;
  • Elektronische Workflows zur Unterstützung der Freigabe- und Änderungsprozesse; Ad-hoc-Workflows zur Beschleunigung spontaner Abstimmungsprozesse;
  • Kollaborationsumgebung für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit von Projektteams;
  • Digitale Langzeitarchivierung durch Unterstützung standardisierter Neutralformate
  • Schnittstellen zu ERP-Systemen oder anderen Anwendungen zur Unterstützung der klassischen MRO-Prozesse

Der Einsatz einer PLM-Lösung für Asset Lifecycle Management (ALM) bzw. Infrastrukturmanagement (IM) verbessert nicht nur die Qualität, Konsistenz und Aktualität der bereitgestellten Informationen, sondern trägt auch zu einer deutlichen Beschleunigung der unternehmensübergreifenden Engineering-Prozesse bei. Die Zusammenführung der über verschiedene IT-Systeme und Datenbanken verteilten Informationen in einer „single source of truth“ erleichtert die Kommunikation innerhalb des Unternehmens und mit den Projektpartnern. Darüber hinaus schafft sie die Grundlage für eine systematischere Auswertung der Informationen mit dem Ziel, die Ausfallzeiten der Anlagen und Infrastrukturen zu minimieren und die Kosten für Betrieb und Unterhalt der Anlagen und Infrastrukturen zu reduzieren.

Vorteile auf einen Blick

  • Qualität, Konsistenz und Aktualität der bereitgestellten Informationen und Dokumentation
  • Deutliche Beschleunigung der internen und unternehmensübergreifenden Planungs-, Projekt- und Engineering-Prozesse
  • Bessere Kommunikation durch Zusammenführung der über verschiedene IT-Systeme und Datenbanken verteilten Informationen in einer „single source of truth“
  • Grundlage für eine systematische Auswertung der Informationen mit dem Ziel, die Ausfallzeiten der Anlagen und Infrastrukturen zu minimieren und die Kosten für Betrieb und Unterhalt der Anlagen und Infrastrukturen zu reduzieren