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CIOs wollen Codex of PLM Openness

Automobilindustrie fordert mehr Offenheit von PLM-Systemen

CIOs wollen Codex of PLM Openness

automotiveIT, 19. Mai 2011 -- Mehr Offenheit von PLM-Systemen in der Automobilindustrie: Das ist die Kernforderung für einen "Codex of PLM Openness" – und Aufgabe einer Arbeitsgruppe des PROSTEP iViP-Vereins.

Die Initiative für den Kodex kommt von CIOs der deutschen Automobilhersteller (OEMs) und der großen Zulieferer. Angestrebt wird eine Selbstverpflichtung der Anbieter – mit finanziellen Konsequenzen, wenn Verstöße gegen "Muss"-Bestimmungen aus dem Kodex festgestellt werden.

"Die Gestaltung der Systemlandschaft ist originäre Aufgabe und Verantwortung des OEM", erklärte dazu BMW-CIO Karl-Erich Probst auf dem PROSTEP iViP -Symposium 2011 in München im Gespräch mit dem Fachmagazin automotiveIT.

Auf anderem Weg strebt der PLM-Anbieter CONTACT dasselbe Ziel an: Er hat gegen zwei der drei "Großen" Beschwerde bei der EU-Wettbewerbskommission eingelegt – wegen mangelnden Zugangs zu CAD-Daten. Er fordert, dass diese Daten mit vertretbarem Aufwand in PDM-Systeme übertragbar sind.

Kodex und Beschwerde treffen auf eine automobile PLM-Landschaft, die sich im Umbruch befindet – weitere Informationen zu den Zielen des "Codex of PLM Openess" und einen ausführlichen Artikel zu den Entwicklungen im PLM-Markt finden Sie hier auf der automotiveIT-Homepage.