BENNING stellt Prozessorganisation auf ein zukunftssicheres Fundament
CIM DATABASE als Integrationsplattform entlang der Wertschöpfungskette
Bremen, 11. Dezember 2009 – BENNING, global aufgestellter Hersteller von netz- und batteriegestützten Stromversorgungsanlagen für den industriellen Einsatz, ersetzt derzeit gemeinsam mit der CONTACT Software GmbH seine über die Jahre gewachsenen hoch automatisierten Insellösungen. Auf Basis von CIM DATABASE wird „step-by-step“ eine integrierte Anwendungslandschaft realisiert, die im Endausbau alle Kernprozesse entlang der Wertschöpfungskette durchgängig unterstützen und absichern wird. Bislang produktiv sind ein neues Konzept zur Stammdatenpflege sowie das Änderungsmanagement, auch wurden erste IT-Anwendungen in den Bereichen Entwicklung und Logistik angebunden. Über ihren Konvertierungsdienst versorgt die neue PLM-Plattform zudem das digitale Langzeitarchiv automatisch mit allen Änderungsständen, CAD-Daten und weiteren Produktdokumenten. Als nächste Schritte sind jetzt ein erweiterter Datenabgleich mit den ebenfalls neu eingeführten Systemen für die Elektrokonstruktion und das Enterprise Ressource Planning (ERP) sowie der Ausbau der Projektmanagementlösung vorgesehen. CIM DATABASE ist auf den verteilten, internationalen Betrieb ausgelegt, wird bereits an mehreren Auslandstandorten von BENNING für die unternehmensweite Informationsrecherche eingesetzt und soll auch hier zukünftig in vollem Umfang zu nutzen sein.
BENNING stellt neben Stromversorgungsanlagen auch Batterieladesysteme sowie Geräte für die Prüf-, Mess- und Sicherheitstechnik her. Die Produkte des Bocholter Unternehmens sind vor allem dort zu finden, wo Stromausfälle gravierende Folgen für die Sicherheit hätten: in der Medizintechnik, auf Flughäfen, in Kraftwerken und Rechenzentren, in der Öl- und Gasindustrie und bei Unternehmen aus den Branchen Elektronik, Telekommunikation und Petrochemie. Dementsprechend stellen Kunden, aber auch die Gesetzgebung hohe Anforderungen an die Qualitätssicherung auch in der Entwicklung, denen BENNING mit der neuen CIM DATABASE-Plattform Rechnung trägt. „Die vorhandene IT-Infrastruktur hat uns zunehmend Grenzen gesetzt. Deshalb haben wir beschlossen, nicht nur ein modernes Logistiksystem
einzuführen, sondern auch eine PLM-Lösung zu finden, die unsere Produktentwicklung und mittelfristig auch die Auftragsabwicklung im Zusammenspiel mit den neuen ERP-Anwendungen organisieren und unsere Kernprozesse optimal unterstützen kann“, erklärt Robert Tepaße, IT-Leiter bei BENNING. Im Auswahlprozess waren die Themenfelder Zusammenarbeit zwischen den weltweit verteilten Standorten, Änderungswesen, Variantenmanagement, Datenkonsistenz und Durchgängigkeit sowie die Qualitätssicherung im Rahmen der Auftragsabwicklung entscheidend für die Systemauswahl.
Zentrale PDM-Anwendungen sind ein auf die Auftragsplanung, Durchführung und Steuerung zugeschnittenes Projekt-, Änderungs- und Dokumentenmanagement mit rollenbasierten Zugriffsrechten, die derzeit Schritt für Schritt ausgerollt werden. Im Endausbau wird die neue PLM-Plattform standortübergreifend umfangreiche Funktionen für die geltungssichere und auftragsspezifische Verwaltung von Schaltplänen, Stücklisten, Baugruppen, Varianten, Artikeln, Sachmerkmalen, Office-Dokumenten etc., für die automatische Ausleitung von Neutralformaten zur Archivierung sowie für den bidirektionalen Abgleich mit dem ECAE-System Engineering Base einerseits und der ERP-Welt (MS Axapta und Piuss-O) andererseits bieten. Im Rahmen der Einführung wurde zudem bei der Datenmigration nach CIM DATABASE ein Patenkonzept für die Pflege der Materialstammdaten und die Klassifikation der Produktkomponenten umgesetzt, um die Wiederholteilverwendung deutlich zu erhöhen. Ein zentrales Element der neuen IT-Anwendungsarchitektur wird zukünftig aber vor allem das CIM DATABASE Projektmanagement mit seinen Werkzeugen für die zielsichere Auftragsabwicklung sein.
Im Produktivbetrieb hat sich CIM DATABASE in der heutigen Ausprägung bereits hervorragend bewährt: In den Bereichen Änderungswesen, Prozessmanagement und revisionssichere Dokumentation hat BENNING signifikante Verbesserungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erzielt und kann so unter anderem auch seine Nachweispflichten, wie sie im Rahmen von Zertifizierungen wie bspw. ISO 9000 und Kunden-Audits verlangt werden, umfassend erfüllen.