Dem Zufall auf die Sprünge helfen: das Kreative mit dem Systematischen verbinden
Für technische Innovation sorgten früher einmal geniale Erfinder. Heute sind Heerscharen von Entwicklern und Spezialisten am Werk, wenn Neues entstehen soll. Die Zusammenarbeit vieler macht ein systematisches Vorgehen unabdingbar, meint Prof. Wolfgang König im Gespräch mit brand eins. Aber ebenso wichtig ist es seiner Ansicht nach im Produktentstehungsprozess Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich Kreativität, Intuition oder die Fähigkeit zur Improvisation ausleben lassen. Denn immer wieder treffen Forscher und Ingenieure beim Experimentieren oder Entwickeln auf überraschende Effekte oder Phänomene, für die sie zunächst keine Anwendung sehen, die sich jedoch im Nachhinein als echte Innovationen erwiesen haben. Der renommierte Technikhistoriker plädiert deshalb dafür, dass „bei jeder technischen Entwicklung das Improvisieren, das Pröbeln, das Basteln und das Systematische zusammenkommen müssen“.
Das komplette Interview aus brand eins 10/2008 finden Sie hier oder als PDF.