Technology Day 2008: Vorstellung von CIM DATABASE Release 2.9.8 war zentrales Highlight
Mit den CIM DATABASE Workspaces wurde eine universelle Oberfläche für alle Autorensysteme gezeigt, die CAD-Anwendern eine effiziente Selbstorganisation ihrer Arbeit ermöglicht und sie gleichzeitig bei der Synchronisation von lokalem und zentralem Datenbestand signifikant entlastet. Workspaces sind lokale, Explorer-ähnlich aufgebaute Verzeichnisse, die den eigenen, persönlichen Arbeitsbereich repräsentieren. Sie beinhalten nicht nur die eigenen CAD-Modelle, sondern auch alle anderen im Arbeitskontext benötigten Dateien wie bspw. Bauraumdaten, Berechnungsunterlagen in Microsoft Excel und Anforderungslisten. Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer insbesondere von der breiten Hilfestellung sowie der deutlich erhöhten Handlungsfreiheit, die sich
Produktentwicklern durch den Einsatz der Workspaces bieten. So haben CAD-Anwender jetzt die Möglichkeiten, zeitweise offline zu arbeiten sowie »Snapshots« ihres Arbeitsbereiches anzulegen, was besonders in der frühen Entwicklungsphase von Nutzen ist. Zusätzlich kann ein kompletter Workspace zur Information oder Weiterbearbeitung anderen Projektbeteiligten zur Verfügung gestellt werden, womit sich auch externe Partner auf besonders einfache Art und Weise einbinden lassen.
Ein weiteres Highlight, so stellten die Teilnehmer einstimmig fest, war die Vorstellung der neuen CIM DATABASE PowerReports. Sie beziehen ihre Daten aus wieder verwendbaren und parametrisierbaren XML-Datenquellen, die ohne zusätzlichen Programmieraufwand in CIM DATABASE konfiguriert und gezielt zur Erstellung persönlicher Reports freigegeben werden können. Ob es um die Abbildung einer hierarchischen Stückliste für die Konstruktion oder um eine Multi-Projekt-Sicht mit aktuellen Kennzahlen für das Management geht: Eine Auswertung der PDM-Datenobjekte nach unterschiedlichen Kriterien ist damit einfach und schnell umzusetzen.
Ebenfalls großen Anklang fand die „Enterprise Search“-Funktionalität, eine neue Infrastruktur von CIM DATABASE für die kombinierte Voll- und Freitextrecherche. Im Vergleich zum bisherigen System, das auf Oracle Text basiert, ist die neue Lösung Datenbank-unabhängig und um den Faktor 10 schneller. Sie ermöglicht die Suche über alle in der PDM-Datenbank angelegten Objektklassen wie Dokumente, Artikel, Offene Punkte etc. Einfache und boolesche Abfragen werden dabei ebenso unterstützt wie Wildcards, die Suche nach Wortketten oder nach ähnlichen Begriffen (Fuzzy Suche).
Als „Bonbon“ zum Schluss wurde das neue CIM DATABASE Kundenportal präsentiert, dass diesen Monat online gehen wird. Genauere Informationen über den Zugang zum Portal erhalten Kunden per E-Mail, sobald die Freischaltung erfolgt ist.
Das abschließende Resümee der Technology Day-Teilnehmer war einstimmig: Die Vorträge und Tutorials überzeugten durch einen gelungenen Mix von Expertenwissen und allgemeinen Informationen über die neuen Möglichkeiten von CIM DATABASE. „Man merkt, dass die Weiterentwicklung von CIM DATABASE vorangetrieben wird und dass immer wieder Kundenwünsche in das Produkt einfließen. Dafür ist CONTACT bekannt“, stellte Friedhelm Steup, Abteilungsleiter IT bei der August Bremicker Söhne KG, besser bekannt als ABUS, fest. Zu schätzen wussten die Teilnehmer auch, dass Software-Entwickler von CONTACT ihren Fragen Rede und Antwort standen. Viele Anregungen und individuelle Problemstellungen ließen sich so zum Beispiel während den Kaffeepausen fachgerecht diskutieren. „Auf dem Technology Day wurde klar, dass CONTACTs „ideas to innovations" auch zukünftig einen entscheidenden Mehrwert für Kunden generieren“, so das Fazit von Jörg Weyel, Projektleiter PDM/PLM beim Automobilzulieferer Thomas Magnete.