KOSTAL setzt CIM DATABASE als globale Entwicklungsplattform ein
Erste Standorte mit CATIA V5-Datenmanagement produktiv, Rollout in 2007
Die KOSTAL-Gruppe, seit Gründung 1912 im Familienbesitz, ist mit rund 10.500 Mitarbeitern weltweit ein namhafter Systemlieferant von elektronischen und mechatronischen Produkten. Zu ihren Kunden zählen vor allem die führenden Automobilhersteller und deren Zulieferer, aber auch bekannte Industrieunternehmen aus anderen Branchen. Seit 2000 nutzt KOSTAL in allen Standorten für Konstruktionsstücklisten und Zeichnungen ein PDM-System mit speziellen Schnittstellen, Änderungsmanagement und Workflow-Funktionen. Zusätzliche Anforderungen, z.B. die Integration von CATIA V5, PDM-Funktionen für mechatronische Produkte und Kollaboration haben eine Neuausrichtung erforderlich gemacht, weshalb KOSTAL zurzeit CIM DATABASE als zentrale Entwicklungsplattform für das Produktdaten- und Prozessmanagement einführt. Im Endausbau soll die neue PDM-Software weltweit von ca. 1.600 Anwendern genutzt werden, und eine projektorientierte Zusammenarbeit über Abteilungen und Standorte hinweg durchgängig unterstützen.
In der Zentrale in Lüdenscheid, in Dortmund und in Tschechien hat KOSTAL im März 2006 das CAD-Daten- und Dokumentenmanagement für CATIA V5 und MS Office produktiv genommen. Innerhalb der kommenden Monate wird die CIM DATABASE-Umgebung auch für den Werkzeugbau und die Produktion verfügbar gemacht, aber vor allem in Richtung Zentraler Änderungsdienst erweitert, wozu u. a. ein Datenabgleich mit SAP R/3® und anderen konzernweiten IT-Anwendungen realisiert wird. Der Rollout des Gesamtsystems über insgesamt 15 Standorte weltweit ist bis in das kommende Jahr hinein geplant.
Bis dahin hat das KOSTAL-Team zusammen mit CONTACT noch eine anspruchsvolle Agenda umzusetzen: Demnächst startet im Werkzeugbau der Pilotbetrieb für die erweiterte CATIA V5-Kopplung, die jetzt auch eine Integration zum Normteilekatalog PART Solutions von CADENAS bietet. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die SAP R/3®-Anbindung und für die Einrichtung von CIM DATABASE/PDX als zentraler Dienst für den CAD-Datenaustausch. Hinzu kommt eine Schnittstelle zu Novell eDirectory, um darüber die PDM-Nutzerdaten mit dem konzernweiten LDAP-Verzeichnisdienst abzugleichen und den Authentifizierungsvorgang beim Einloggen ins PDM-System zu überwachen. Darüber hinaus soll das CAD-Datenmanagement auf die Mentor Graphics-Lösung zur Entwicklung elektronischer Komponenten ausgedehnt werden. Im Zentralen Änderungsdienst, der bei KOSTAL für die abschließende Prüfung der freigegebenen Konstruktionen, die Vorbereitung des Serienstarts und das Controlling von Änderungsvorgängen verantwortlich ist, soll außerdem CONTACTs Workflow-Lösung „Managed Processes“ eingesetzt werden.
In der Automobilbranche gilt KOSTAL als ausgewiesener Experte in der Anwendung von CATIA V5 und verfügt hier über eine relativ große Produktivinstallation. Das CAD-Datenmanagement hat die Wahl von CIM DATABASE maßgeblich beeinflusst. „Im laufenden Projekt sehen wir uns in unserer Entscheidung für CONTACT Software bestätigt“, sagt Eberhard Reich, Abteilungsleiter Technische Dienste im Entwicklungsbereich von KOSTAL. „Die Zusammenarbeit funktioniert auf einem technologisch hohen Niveau, bei dem auch komplexe Anforderungen unsererseits überzeugend umgesetzt werden, wie u. a. die Produktivnahme der CATIA V5-Kopplung gezeigt hat“.
Für Karl Heinz Zachries ist die Gewinnung von KOSTAL als Neukunde gleich in mehrfacher Hinsicht ein Meilenstein für den PDM-Anbieter. „Dass wir mit der Umsetzung einer derart umfangreichen, konzernweiten Entwicklungsplattform beauftragt worden sind, ist für uns besonders im V5-Umfeld, aber auch darüber hinaus eine erstklassige Referenz“, so der CONTACT-Geschäftsführer. „Das Projekt hat Vorbildcharakter, weil PDM von KOSTAL als strategischer Faktor für den Unternehmenserfolg verstanden und unser System dementsprechend ausgelegt wird.“