Referenz: Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH & Co. KG
Referenz: Maschinen- und Anlagenbau, Mai 2006
International gefragtes Know-how
Die weltweit tätige Siempelkamp-Gruppe (www.siempelkamp.com) vereint drei Business Units unter einem Dach: Den Maschinen- und Anlagenbau, spezialisiert auf Pressensysteme und komplette Anlagen für die Holz-, Metall- und Gummiindustrie. Den Bereich Gusstechnik mit der weltgrößten Handformgießerei, spezialisiert auf extrem große Gussstücke bis 300 Tonnen. Und den Bereich Nukleartechnik, der Produkte und Services für kerntechnische Anlagen anbietet.
Traditionelles Kerngeschäft der gesamten Gruppe und der mit Abstand größte Umsatzträger ist der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau. Seit über 120 Jahren baut man dort hydraulische Pressen, die auch heute noch das Herzstück einer jeden Anlage bilden. Mittlerweile bietet das Stammwerk am Hauptsitz in Krefeld/NRW in enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften weltweit schlüsselfertige Anlagen an: Für Kunden werden ganze Werke geplant, konstruiert, in Betrieb genommen oder komplett automatisiert und mit modernster Leittechnik ausgestattet. Siempelkamp ist international einer der größten Ausrüster für die Metall- und Gummiindustrie und im Bereich Holzwerkstoffanlagen mit einem Marktanteil von über 50% Weltmarktführer. Im Geschäftsjahr 2005 verzeichnete der Maschinen- und Anlagenbauer den höchsten Auftragseingang seit seiner Gründung und ist mit dem Verkauf von 13 neuen Anlagen bis ins Jahr 2007 hinein ausgelastet.
Konsequente Prozessoptimierung
Um diese marktbeherrschende Position nachhaltig zu sichern und die Ertragskraft zu stärken, hat das Management von Siempelkamp in den vergangenen Jahren verschiedene Maßnahmen entwickelt und exekutiert – alle mit der Zielsetzung, die Effizienz deutlich zu steigern, ein konsequentes Wachstum zu generieren und den Standort Krefeld zu festigen. Zur Verschlankung der Organisationsstrukturen wurden mehrere Aufgabenbereiche von Tochterunternehmen direkt dem Maschinen- und Anlagenbau in Krefeld angegliedert. Außerdem wurde beschlossen ein neues PDM-System einzuführen, das mittelfristig zu einer unternehmensübergreifenden Plattform für die Zusammenarbeit mit Kunden, Engineering Partnern, Lieferanten und Planungsfirmen ausgebaut werden kann. Die Wahl fiel auf CIM DATABASE, weil durch die einzelnen Software-Module des Gesamtsystems ein breites Einsatzspektrum abgedeckt wird und dadurch die Skalierbarkeit der PDM-Anwendungen auf zukünftige Anforderungen sichergestellt ist.