CONTACT erweitert Catia V5-Schnittstelle um SML-Funktionalität
PDM-gesteuertes Varianten-Management reduziert Produktkosten erheblich
Bremen, 20. Februar 2004 – Die CONTACT Software GmbH hat ihre CIM DATABASE-Integration zu Catia V5, Release 12, um die durchgängige Unterstützung der Sachmerkmalleisten-Systematik erweitert. Unternehmen, die ihr Teilespektrum bereinigt und in sogenannten Sachgruppen standardisiert haben, können mit der neuen Version der V5-Standardschnittstelle einem „Varianten-Wildwuchs“ in der Konstruktion vorbeugen und gleichzeitig die Verwendung von Wiederholteilen deutlich steigern, wodurch erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen in der Produktentwicklung und -fertigung zu erzielen sind. Das Bremer Systemhaus ist einer der ersten PDM-Anbieter überhaupt, der dieses von der Fertigungsindustrie so dringend geforderte Feature für Catia V5 überzeugend umsetzen konnte – nicht zuletzt auch, weil CONTACT durch die seit 1997 mit SML-Funktionalität verfügbare Pro/ENGINEER-Kopplung viel KnowHow in diesem Bereich aufgebaut hat.
Mit der neuen Catia V5-Schnittstelle kann die Varianten-Verwaltung von den CADArbeitsplätzen in das PDM-System verlagert und um ein Versionsmanagement erweitert werden. Der Nutzen einer zentralen Pflege der Varianten liegt in der Kontrolle über Neuanlage und Verwendung. Dies bietet wirtschaftliche Vorteile, weil CIM DATABASE auf diese Weise hilft, die Mehrfachentwicklung funktional gleichwertiger Teile zu vermeiden sowie die Verwendung von Wiederholteilen zu fördern. Ein Vorteil aus Anwendersicht ist die effiziente Recherche anhand von technischen (statt administrativen) Merkmalen wie Durchmesser, Festigkeit, Widerstand, etc.
Obwohl die Einführung von Sachmerkmalleisten ein aufwändiger Prozess ist, haben mittlerweile viele große Unternehmen aus dem Automobil- und Maschinenbau eine firmenspezifische Ordnungssystematik realisiert. Denn die Einsparpotenziale sind laut Studien verschiedener Unternehmensberatungen beträchtlich. So schätzt KPMG, dass durch ein PDM-gestütztes standardisiertes Teile-Management Einsparungen von bis zu 50% zu realisieren sind, weil dadurch in hohem Maße vor allem Mehrfachentwicklungen, Lager- und Fehlerfolgekosten vermieden werden können und Produkte insgesamt schneller und kostengünstiger gefertigt werden können.