CONTACT Software GmbH

CeBIT 2004: CAD-basierte Entwicklungszusammenarbeit via Internet

CIM DATABASE Web-Services ermöglichen schnelle Einbindung externer Partner

Hannover, 18. März 2004 – Die CONTACT Software GmbH zeigt auf der diesjährigen CeBIT die neuste Version ihres aktiven – d.h. schreibenden – CIM DATABASE Web-Klienten, mit dem Unternehmen externe Entwicklungspartner umgehend in das eigene CAD-Datenmanagement einbinden können. Das Modul ermöglicht die Nutzung aller PDM-Funktionen von jedem beliebigen CADArbeitsplatz aus über einen handelsüblichen Browser wie den Internet Explorer oder Netscape. Die Online-Kopplung mit dem zentralen PDM-Server wird über CAD-TALK realisiert, CONTACTs standardisierte Integrationstechnologie für die Anbindung von CAx-Systemen. Da weitere lokale Softwarekomponenten nicht erforderlich sind und CIM DATABASE zahlreiche CAD-Standardschnitten bietet, kann die Lösung auch in Multi-CAD-Szenarien schnell produktiv gesetzt werden. Auf diese Weise können die am Entwicklungsprozess beteiligten Zulieferer und Ingenieurbüros, aber beispielsweise auch Konstrukteure an anderen Standorten, direkt auf einem immer konsistenten, geltungssicheren Datenbestand arbeiten – was Entwicklungszyklen verkürzt sowie Fehlerfolge- und Anlaufkosten in der Fertigung reduziert. Auf der CeBIT wird das Zusammenspiel von CAD-TALK und CIM DATABASE/WEB am Beispiel von Catia V5 und Pro/ENGINEER gezeigt.

Der aktive Web-Client von CIM DATABASE ermöglicht es Unternehmen, die mit CAD-TALK verbundenen Vorteile jetzt auch via Internet zu nutzen. Die Integrationstechnologie wird seit 1992 von CONTACT als einheitliche Basis für die Anbindung der CAD-Welt unter verschiedenen Plattformen (Unix, Windows, Linux, Web) eingesetzt und fortlaufend um neue Funktionen ergänzt. Da die leistungsfähige Middleware alle zentralen Schnittstellenfunktionen abdeckt, arbeitet sie weitgehend unabhängig vom Einsatz CAD-seitiger Entwicklungswerkzeuge. Dies reduziert nicht nur den Aufwand für die Pflege aller CIM DATABASE-Kopplungen und für die erstmalige Anbindung neuer Anwendungen erheblich; auch Änderungen an den Hersteller-spezifischen Programmschnittstellen beeinträchtigen die

Funktionstiefe und die Weiterentwicklung der PDM-Integrationen nicht. In der Regel stellt CONTACT heute zeitgleich zum Release-Wechsel der CADSoftwarehersteller entsprechende Kopplungsversionen zur Verfügung und kann auch neue CAD-Pakete wie Catia V5 oder Unigraphics NX innerhalb kurzer Zeit durch eine umfassende Produktdatenmanagement-Lösung unterstützen.

Mittlerweile bietet CIM DATABASE mehr als dreißig Standardschnittstellen zu 2D-, 3D- und E-CAD-Systemen an – nicht nur für die jeweils aktuellen Softwarepakete, sondern auch für Vorgängerversionen. Da die Bandbreite an verfügbaren Integrationen einen Großteil der in der Industrie eingesetzten CAD-Anwendungen abdeckt, lassen sich die Web-Services für verteilte Entwicklungsteams bei vielen Unternehmen in kurzer Zeit umsetzen. Von Administratorseite ist nur das Anlegen eines Benutzerprofils mit den entsprechenden Zugriffs- und Bearbeitungsrechten in der zentralen PDM-Datenbank erforderlich; der Kopplungsbaustein auf dem lokalen Arbeitsplatz wird bei der ersten Anmeldung am CIM DATABASE Web-Serverautomatisch per Download bereit gestellt. Sobald ein externer Mitarbeiter oder Partner den jeweiligen Kopplungsbaustein auf seinem lokalen CAD-Arbeitsplatz aktiviert, kann er nach dem erneuten Log-in am CIM DATABASE Web-Server je nach Rechte-Profil via Browser direkt auf die CAD-Objekte in der zentralen PDMDatenbank zugreifen oder neue in das System einstellen. Alle PDM-Kernfunktionen stehen dabei in der CAD-Benutzeroberfläche zur Verfügung, ohne dass dafür eine lokale CIM DATABASE-Installation benötigt wird: Dazu zählen u. a. der bidirektionale Stammdatenabgleich, die Verwaltung von Referenzen, ein geltungssicheres Änderungs- und Versionsmanagement, die automatische Ausleitung von Stücklisten und Sekundärformaten und die Unterstützung von Sachmerkmalleisten.

Diese Art der CAD-basierten Zusammenarbeit über das Internet ermöglicht eine nahtlose Integration von externen Partnern in den Entwicklungsprozess, was eine hochgradig qualitätsgesicherte Daten- und Modellverwaltung auch in verteilten, heterogenen Umgebungen gewährleistet und die Durchlaufzeit bis zur Produktfertigung verkürzt.