CONTACT Software GmbH

Zentrale PLM-Anforderungen mit CIM DATABASE 2.9.4 realisieren

PowerObject-Technologie ermöglicht flexible, unternehmensspezifische Umsetzung

Bremen, 17. November 2004 – Die CONTACT Software GmbH liefert ihr PDMSystem CIM DATABASE in der neuen Version 2.9.4 mit einer erweiterten, komfortabel zu nutzenden Entwicklungsumgebung aus. Die PowerObject-Technologie erlaubt im Unterschied zu anderer Unternehmens-Software eine deklarative Datenmodellierung zur optimalen Unterstützung unternehmensspezifischer Geschäftsprozesse. Anstelle starrer Systemvorgaben bietet die Entwicklungsumgebung die Möglichkeit den gesamte Datenbestand in CIM DATABASE in beliebigen, auch heterogenen Strukturen (z. B. bei mechatronischen Produkten) zu visualisieren, wobei die Datenobjekte entsprechend ihrer Abhängigkeiten flexibel zu vernetzen sind. Anwendersichten, Workflows, Objektbeziehungen und Bedienelemente lassen sich dabei für die verschiedenen Unternehmensbereiche hochgradig aufgabenbezogen und bedarfsgerecht auslegen. Programmierkenntnisse sind für dieses maßgeschneiderte ‚Customizing’ nicht erforderlich, da Anpassungen einfach über Datenbankeinträge erfolgen und umgehend produktiv gesetzt werden können.

Viele Unternehmen forcieren im Rahmen ihrer Engineering Collaboration Prozesse einen breiten horizontalen PDM-Einsatz, der zunehmend auch Nicht-CAD-Anwender einschließt. Durch die PowerObject-Technologie kann der Systemnutzen von CIM DATABASE für all diejenigen Anwendungsbereiche deutlich maximiert werden, die maßgeblich für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen verteilter Entwicklungsprozesse sind. Dazu zählen ein durchgängiges Daten- und Dokumentenmanagement auch in heterogenen IT-Umgebungen, die unternehmensübergreifende Koordination und Steuerung interdisziplinärer Projektteams sowie der qualitätsgesicherte Austausch von CAD-Daten und anderen produktbeschreibenden Informationen mit Partnern und Kunden.

Mit den durch die PowerObject-Technologie flexibel zu modellierenden anwenderspezifischen Produkt- wie Projektsichten, einem an Windows XP orientierten Look & Feel sowie u. a. einer neuen ERP-Schnittstelle unterstützt Version 2.9.4 die der Konstruktion nachgelagerten Abteilungen stärker als bisher in ihrer gewohnten Arbeitsweise, wodurch das PDM-System auch für Nicht-CAD-Anwender gut zu bedienen ist. Unternehmensweit eingesetzt, können CAD-Daten, Office-Dokumente und andere Produktinformationen aus unterschiedlichen Erzeugersystemen projektbezogen erfasst und bedarfsgerecht im jeweiligen Arbeitskontext bereit gestellt werden, wobei CIM DATABASE die Datenablage, -verteilung und deren Weiterbearbeitung über komplexe Workflow- und Rechte-Funktionen steuert. So lassen sich bereits ab Projektstart signifikante Wertschöpfungseffekte in der Produktentwicklung erzielen, und - durch die lückenlose Dokumentation von Arbeitsprozessen und -ergebnissen in der PDM-Datenbank – gleichzeitig die Basis für die Umsetzung von Product Lifecycle Management (PLM)-Konzepten schaffen.

Augenscheinlich werden die skizzierten Vorteile der PowerObject-Technologie u.a. im Project Controlling System (PCS) von CIM DATABASE. Die Lösung stellt Projektstrukturen mit Aufgaben, Meilensteinen, Quality Gates und Checklisten als Vorlagen für ein kollaboratives Projektmanagement durch alle Beteiligten zur Verfügung – inklusive einer differenzierten Aufwandsbuchung auch für externe Dienstleister und verschiedenen Reporting-Optionen. Mit Hilfe der Entwicklungsumgebung können diese Templates sehr flexibel und komfortabel für die individuelle Definition von Projekten verwendet werden, was Unternehmen in die Lage versetzt, ihre ‚best practice’-Abläufe durchgängig systemgestützt abzubilden. Im gesamten Produktdatenmodell kann intuitiv per grafischem Strukturbrowser navigiert werden, was die Systemhandhabung wesentlich vereinfacht. In CIM DATABASE 2.9.4 werden außerdem die von populären Windows-Anwendungen bekannten Arbeitsweisen Drag & Drop, eine Favoritenverwaltung sowie die individuelle Gestaltung der Oberfläche durch den Benutzer unterstützt, wobei persönliche Profile automatisch im PDMSystem gespeichert werden.

Auch die neue PDM-Schnittstelle zu SAP R/3 und mySAP, mit der über die Funktionen der bisherigen ERP-Kopplung hinaus zusätzliche realisieren sind, basiert auf der PowerObject-Technologie. Sie nutzt die BAPI/RFC-Bibliotheken, um SAP-Objekte und Verfahren in CIM DATABASE wie auch CIM DATABASE-Funktionen und -Dienste in SAP direkt verfügbar zu machen. Unternehmen können mit dieser Kopplung ihre technischen und kommerziellen Kernanwendungen wesentlich tiefer als bisher integrieren, was nicht nur eine eng verzahnte Zusammenarbeit zwischen allen an der Produktentwicklung beteiligten Abteilungen fördert, sondern auch den Aufbau einer unternehmensweiten, qualitätsgesicherten Datenbasis für die ganzheitliche Betrachtung des Produktlebenszyklus ermöglicht.

SAP/R3 und mySAP sind Markennamen/Warenzeichen der SAP AG, Walldorf.