CONTACT Software GmbH

CONTACT standardisiert Konvertierungsdienste

Plug-ins ermöglichen schnelle Produktivsetzung und eine Lastverteilung im Netz

Bremen, 27. August 2003 – Die CONTACT Software GmbH hat die teilweise proprietären Konverter-Tools, die das PDM-System CIM DATABASE für verschiedene 2D/- und 3D/CAD-Pakete sowie für MS Office bisher bereitgestellt hat, vereinheitlicht und in einem Standardmodul zusammengefasst. Der DCS (Document Conversion Server) bietet umfangreiche, automatisierbare Konvertierungsdienste für verschiedene Serverplattformen (Windows, Unix, Linux) und CAD-Systeme an, ist äußerst robust und kann auf große Datenmengen skaliert werden. Standardisierte CAD-Adapter, sogenannte Plug-ins, ermöglichen die schnelle Integration von Erzeugersystemen, so dass Unternehmen die Zeit- und Kostenvorteile der Lösung ohne hohen Implementierungsaufwand in kürzester Zeit produktiv nutzen können: Aufwändige manuelle Formatumwandlungen durch Anwender im Rahmen von Datenaustauschprozessen, der Archivierung von technischen Unterlagen oder der Erstellung von Dokumentationen entfallen. Der Konvertierungsvorgang kann an einer beliebigen Stelle im Geschäftsprozess eingebunden und Priorität wie Zeitpunkt der Ausleitung individuell definiert werden. Dokumente werden durch den Einsatz des DCS schnell und sicher in allen gängigen Sekundärformaten (pdf, tiff, hpgl, Postscript, dxf) im Unternehmen, aber auch für externe Geschäftspartner verfügbar gemacht.

Die Kerntechnologie des DCS bildet ein von der Arbeitssitzung der Anwender völlig entkoppelter Server-Prozess, der alle Konvertierungen automatisch zum gewünschten Zeitpunkt – synchron oder asynchron (z. B. nachts) – nach Priorität im Stapelbetrieb abarbeitet. Er prüft den Status der anstehenden Jobs, checkt die dafür benötigten Primärformate inklusive aller benötigten Referenzen aus CIM DATABASE aus und übergibt diese Informationen an einen Netzwerk-Rechner für die eigentliche Formatumwandlung. Außerdem überwacht und protokolliert er den gesamten Vorgang und das Ergebnis. Der DCS ist flexibel skalierbar, so dass in Abhängigkeit vom Datenvolumen die Last auch auf mehrere Server - Windowsund/ oder Unix-Rechner - im Netz verteilt werden kann.

Sobald die Konvertierung erfolgreich abgeschlossen ist, werden die ausgeleiteten Sekundärformate in den Electronic Vault der PDM-Datenbank eingestellt und unterliegen somit der Rechteverwaltung von CIM DATABASE. Optional kann der Anwender
über den Abschluss der Konvertierung benachrichtigt werden. Die Administration der DCS-Aufträge erfolgt dabei zentral über eine einheitliche Schnittstelle. Sämtliche Konvertierungsvorgänge werden protokolliert und stehen für statistische Auswertungen oder manuelle Eingriffe im Falle von Fehlern zur Verfügung. Bei Netzwerkstörungen oder Ausfall der Serverplattform(en) werden die Konvertierungsjobs nach Behebung der Ursache automatisch wieder aufgenommen.

Plug-ins gibt es bereits für die CAD-Systeme Catia V4 und V5, Pro/ENGINEER, ME10, Solid Designer, AutoCAD und Medusa NG sowie für die MS Office-Suite. Geplant ist, Plug-Ins für alle verfügbaren CIM DATABASE-Integrationen zur Verfügung zu stellen, z. B. auch für Unigraphics NX und Inventor.

Das DCS-Modul wird bereits bei einer Reihe von Unternehmen im Rahmen der Zeichnungs- und Dokumentenfreigabe sowie für den Produktdatenaustausch mit Auftragnehmern und Auftraggebern produktiv genutzt. Zurzeit wird der Konvertierungsdienst dahingehend weiter entwickelt, dass die bereits in Einzelprojekten realisierte automatische Generierung kompletter, strukturierter Kundendokumentationen ein Bestandteil des Funktionsumfanges wird. Dieses Feature wird insbesondere vom Maschinen- und Anlagenbau gefordert, da die manuelle Erstellung entsprechender Unterlagen personalintensiv ist und in der Regel etliche Manntage beansprucht.