Weltmarktführer Siempelkamp entscheidet sich für CIM DATABASE
PDM-Einführung für Medusa NG-Arbeitsplätze binnen weniger Wochen als erstes Teilprojekt realisiert
Bremen, 9. Dezember 2003 – Der Maschinen- und Anlagenbauer Siempelkamp, international einer der größten, marktführenden Ausrüster der Holzwerkstoff- wie Gipsfaserindustrie, ist mit CIM DATABASE in den Produktivbetrieb gegangen. Damit erfolgt die komplette Zeichnungsverwaltung inklusive Langzeitarchivierung für die Medusa NG-Arbeitsplätze jetzt über das PDM-System. Implementiert wurden u.a. DIN/ISO 9000 konforme Geschäftsprozesse für den Freigabe- und Änderungsdienst, wobei aus freigegebenen Dokumenten automatisch Neutralformate ausgeleitet und an das Langzeitarchiv übergeben werden. Das nächste Teilprojekt ist bereits beauftragt; weitere sind in der Planung. Zur Diskussion im Rahmen der langfristigen IT-Strategie steht darüber hinaus die Option, das jetzige Archivierungssystem in einigen Jahren durch CIM DATABASE zu ersetzen. Zwischen der Auftragsvergabe an die CONTACT Software GmbH und der Produktivnahme der PDMLösung lagen nur wenige Wochen, eine ausführliche Testphase eingeschlossen.
"Moderne Organisationsstrukturen erfordern flexible, komplexe und integrale Geschäftsprozesse, die sowohl intern als auch extern koordiniert werden müssen", skizziert Geschäftsführer Werner Gawlitta die Management-Ziele bei Siempelkamp. „Deshalb haben wir eine Technologie eingeführt, die sukzessive zu einer unternehmensübergreifenden Informations- und Integrationsplattform zur Einbindung von Kunden, Kooperationspartnern, Lieferanten und Planungsfirmen ausgebaut werden kann." Ein wesentliches Entscheidungskriterium war deshalb einerseits die Komponenten-basierende Software-Architektur von CIM DATABASE, da mit den einzelnen Modulen ein breites Einsatzspektrum abgedeckt und die Skalierbarkeit des Gesamtsystem auf zukünftige Anforderungen sichergestellt werden.
Andererseits habe man bei der Auswahl des Systemlieferanten dieselben Kriterien wie bei den eigenen Kundenprojekten angelegt, erklärt Rolf Trummel, Leiter Beschaffung bei Siempelkamp: „Von uns wird nicht nur modernste Produktionstechnik erwartet, sondern auch Beratungs- und Dienstleistungskompetenz. Wir werden unterm Strich an der Einhaltung der für ein Projekt vorgegebenen Zeit- und Kostenziele lassen.“ Vorgabe war eine reibungslose Produktivsetzung des System nur wenige Wochen nach Vertragsabschluss, was erfolgreich realisiert wurde. Die schnelle PDM-Einführung am Hauptsitz in Krefeld (NRW) konnte zum einen durch die schlüsselfertige Basis-Technologie von CIM DATABASE sowie deren Standard-Komponenten für die Integration anderer IT-Anwendungen gewährleistet werden. Zum anderen ist sie aber ebenso das Resultat einer guten Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten.
Die Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau gehört zur G. Siempelkamp GmbH & Co. KG Holding, die mit ihren einzelnen Unternehmen als internationaler Industrie-Ausrüster unterschiedliche Marktsegmente abdeckt . Der Konzernverbund hat Niederlassungen in Europa, Asien, Australien, den USA und Südamerika, beschäftigte im Geschäftsjahr 2002 rund 2.500 Mitarbeiter - darunter 128 Auszubildende - und wies einen Umsatz von 441,8 Mio. € aus. Über die Hälfte davon erzielte der Geschäftsbereich Maschinen- und Anlagenbau, der zugleich auch der größte Arbeitgeber innerhalb der Unternehmensgruppe ist.