CONTACT Software GmbH

Babcock Borsig entscheidet sich für CIM DATABASE

Integrationsplattform für die Produktdokumentation und die Steuerung der technischen Informationsprozesse - Komplexes 3D/CAD-Datenmanagement für Pro/ENGINEER ermöglicht Concurrent Engineering

Die zur japanischen Babcock Hitachi K. K. gehörende Babcock-Hitachi Europe GmbH (BHE) ist international ein führender Anbieter von schlüsselfertigen Heiz-, Industrie- und Kombikraftwerken. Das Unternehmen nutzt CIM DATABASE bereits seit längerem für das gesamte Produktdatenmanagement ihrer Pro/E-Anwendungen. Dazu zählen u. a. die Zeichnungs- und Modellverwaltung inklusive Sachmerkmalleisten und Strukturverwaltung der Anlagen, Anlagenkomponenten und Baugruppen sowie die automatische Ausleitung von Neutral- und Sekundärformaten. Diskutiert wird zur Zeit, CIM DATABASE auch für eine standortübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen gemeinsamer Entwicklungsprojekte zwischen Deutschland und Japan einzusetzen, um Synergieeffekte nutzen zu können und die durchgängige Verwaltung kompletter Anlagen zu realisieren.

Mit der Etablierung einer zentralen Integrationsplattform für die Produktdokumentation und die Steuerung der Informationsprozesse in Entwicklung und Konstruktion konnte der erste Schritt in diese Richtung erfolgreich umgesetzt werden. Dank einer exzellenten Zusammenarbeit in der Einführungsphase gab es einen reibungslosen Produktivstart, obwohl die Aufgabenstellungen - wie beispielsweise die Altdatenübernahme - alles andere als trivial waren. Denn Kraftwerke sind sehr komplexe Anlagen, bei denen schon eine Einzelkomponente, z. B. ein Kessel, im CAD-Modell aus Zehntausenden von Bauteilen besteht. Entsprechende Entwicklungsprojekte werden daher von den Ingenieuren bei BHE weitgehend parallel bearbeitet, um frühzeitig fertigungs- und Montage-gerechte Produktdaten zu liefern. CIM DATABASE unterstützt dieses Concurrent Engineering durch eine konsistente Verwaltung aller technischen Daten und Dokumente, so dass jeder Projektbeteiligte immer auf dem aktuell gültigen Informationsstand ist.

Die Entscheidung für die Lösung von CONTACT erfolgte nach einer gründlichen Evaluierung verschiedener Architekturmodelle, wobei letztendlich das klare Votum der technischen Anwender sowie die standardisierten Schnittstellen des PDM-Systems zu den strategischen CAD- und ERP Anwendungen im Unternehmen das Management überzeugten. "Am Weltmarkt können wir uns nur mit guten Produkten und Dienstleistungen behaupten. Unsere Ingenieure sollen deshalb das Werkzeug bekommen, das sie in ihrer Arbeitsweise am besten unterstützt", begründet der stv. Vorsitzende der Geschäftsführung von BHE, Klaus Dieter Rennert, die Auswahl. Nicht unwesentlich war zudem, dass CIM DATABASE umfassende Erweiterungsoptionen für die Einbindung von Entwicklungspartnern sowie Zulieferern bietet und die Verbindung mit der ERP-Welt abdeckt. Damit wird sichergestellt, dass Spezifikationen und Konstruktionsdaten perspektivisch auch im Rahmen eines globalen Engineering- Prozesses ausgetauscht werden können und alle Produktinformationen in Verbindung mit SAP/PLM für die gesamte Prozesskette - von der Projektierung, über Entwicklung und Fertigung bis hin zu Betrieb und Wartung eines Kraftwerks - zur Verfügung stehen.